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Wuppertal-Institut: CCS als Brückentechnologie für deutsche Kohlekraftwerke unnötig (26.07.2010)

Bereits 2007 hat das Wuppertal-Institut untersucht, inwieweit die CCS-Technologie im Übergang zum Ausbau der Erneuerbaren Energien sinnvoll oder notwendig ist. Die Studie "Regenerative Energien (RE) im Vergleich mit CO2-Abtrennung und -Ablagerung (CCS)" - kurz: RECCS – wurde nun umfassend überarbeitet und um einige relevante Aspekte erweitert. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass für Deutschland auch unter Beibehaltung der derzeitigen energiepolitischen Prioritäten eine zusätzliche Fokussierung auf CCS im Kraftwerksbereich nicht notwendig ist.

Dies gelte selbst bei ambitionierten Klimaschutzzielen, so die Studie "Regenerative Energien (RE) im Vergleich mit CO2-Abtrennung und -Ablagerung (CCS): ein Update", die das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH im Auftrag des Bundesumweltministerium erstellt hat.

RECCS plus q Wuppertal InstitutBegrenzte Nachfrage zu erwarten: Eine großtechnische Verfügbarkeit sei nicht vor 2025 zu erwarten. Da bis dahin der Ausbau von Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung voranschreitet sowie von erhöhter Energieproduktivität auszugehen ist, sei nur mit einer begrenzten Nachfrage nach CCS-Kraftwerken zu rechnen.

Kein Kostenvorteil abzusehen: Die Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien näherten sich denen von CCS-Kraftwerken an, sodass in 2020 einige erneuerbare Technologien möglicherweise Strom bereits günstiger als CCS-Kraftwerke bereitstellen könnten.

Beschränkte Reduktion von Treibhausgas-Emissionen durch CCS: Neue Ökobilanzen für die CO2-Abtrennung im Kraftwerksektor weisen darauf hin, dass die THG-Emissionen einer Kilowattstunde Strom von CCS-Kraftwerken der ersten Generation nur um 68 bis 87 Prozent (in Einzelfällen um 95 Prozent) reduziert werden könnten.

International anders zu bewerten: Die Studie weist aber auch darauf hin, dass im Hinblick auf die Klimaschutzziele der großen kohleverbrauchenden Staaten wie China, Indien oder die USA CCS gleichwohl eine wichtige Klimaschutz-Technologie sein könnte.

Weitere Informationen und den Download der Studie erhalten Sie auf den Seiten des Wuppertal Instituts


© RECCS plus q Wuppertal Institut



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