Der größte Zuwachs stammt dabei aus dem Verkehrssektor. Ob die Förderung mit dem wachsenden Verbrauch mithalten kann ist fraglich. Der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zufolge ist das globale Maximum der Förderung spätestens 2020 erreicht. Andere Wissenschaftler schätzen, dass der Förderhöhepunkt (Peak Oil) bereits überschritten ist.
Energieträger Grafik: unendlich-viel-energie.de" align="left" alt="Endlichkeit fossilier Energieträger Grafik: unendlich-viel-energie.de" src="http://www.co2-handel.de/media/10/50_energie_industrie/oel/endlichkeit_fossile_reserven__q_agentur_fr_ee.jpg" border="0" vspace="5" hspace="5" />Die BGR stellt in ihrem aktuellen Bericht „Energierohstoffe 2009“ fest: „Ausgehend vom gegenwärtigen Erschöpfungsgrad der Reserven wird konventionelles Erdöl in absehbarer Zeit nicht mehr im bisherigen Maße zur Verfügung stehen“. Danach müssen zunehmend „nicht-konventionelle Erdölquellen“ angezapft werden, wie Ölschiefer, Ölsande und Schwerstöl, die hohe Kosten und schwerwiegende Umweltprobleme mit sich bringen.
Einziger Ausweg ist eine konsequente Umstellung des Energiesektors: der effiziente Umgang mit Ressourcen, die Entwicklung von Biowerkstoffen, die Etablierung alternativer Antriebe wie Elektromobilität sowie der Ersatz von Erdöl durch Biokraftstoffe. Nur das Zusammenspiel dieser Maßnahmen kann die Abhängigkeit vom Erdöl spürbar reduzieren.
Ein Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien zeigt mit aktuellen Daten und Fakten, wie viel Unabhängigkeit vom Erdöl machbar ist. (hier)

