Co2-Handel.de - Das Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz
Seite empfehlen

Merkels ´Energie-Reise´ - Zuerst Wind-, dann Atomkraft (17.08.2010)

BERLIN - Mit Informationen über die Windkraft startet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern ihre ´Energie-Reise´ durch Deutschland. Die Tour am 18./19. August sowie am 26./27. August führt sie zu zehn Standorten in sechs Bundesländern und bildet weitgehend den deutschen Energiemix ab.

Die Kanzlerin will sich gleichermaßen über Windkraft, Atomenergie, Steinkohle, Gas- und Dampfkraft, Bioenergie und Wasserkraft informieren. Sie besucht große Unternehmen ebenso wie Familienbetriebe und mittelständische Unternehmen sowie Zulieferer.

Angela Merkel (hier auf der IAA) Bild: dpaMerkel will sich bei dieser Reise ein persönliches Bild von Ressourcen, Notwendigkeiten und Problemen verschaffen. Die schwarz- gelbe Bundesregierung arbeitet derzeit an einem Energiekonzept. Bis zum 27. August sollen die wissenschaftlich zusammengetragenen Eckdaten feststehen und dann von den Koalitionsfraktionen ausgewertet werden. Am 28. September könnte das Kabinett darüber entscheiden.

Merkels neuer Regierungssprecher Steffen Seibert hatte bei seinem ersten Auftritt in der Bundespressekonferenz am Montag gesagt, die Reise der Kanzlerin mache deutlich, wie wichtig das Energiekonzept für die Bundesregierung sei. Sie wolle den richtigen Energiemix in Deutschland, der Bürgern, Wirtschaft und Wissenschaft gerecht werde.

Die Atomindustrie wehrt sich allerdings heftig gegen die von der Regierung geplante Brennelementesteuer. Opposition und Umweltschützer kritisieren die schwarz-gelben Pläne, die Laufzeiten für Kernkraftwerke zu verlängern und damit den rot-grünen Atomausstieg rückgängig zu machen. Am 26. August besucht Merkel das Atomkraftwerk in Lingen im Emsland (Niedersachsen). Dort wird sie von Eon-Chef Johannes Teyssen und RWE-Chef Jürgen Großmann begleitet.

Eon ist Deutschlands größter Energiekonzern. Teyssen wies am Dienstag den Vorwurf zurück, die Regierung in den Atomverhandlungen zu erpressen. Das sei absurd, sagte er der ´Frankfurter Allgemeinen Zeitung´. Gleichzeitig bekräftigte er aber, kleinere Kernkraftwerke aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz zu nehmen, falls die Regierung eine neue Atomsteuer einführe. Die SPD verlangte, dass der Bund die Verhandlungen mit den Stromkonzernen sofort beenden solle.

An diesem Mittwoch besucht Merkel zunächst einen Windpark in Krempin in Mecklenburg-Vorpommern und danach die Windenergie-Anlagen- Firma Nordex in Rostock. Am Donnerstag reist sie zur Leipziger Strombörse EEX. Am 26. August besucht sie in Lingen (Niedersachsen) neben dem Atommeiler noch ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk sowie im nahe gelegenen Emsbüren die Bio-Energieheizkraftanlage ´Emsflower´. Am Nachmittag fährt sie nach Lünen in Nordrhein- Westfalen zu einem Steinkohlekraftwerk.

Am letzten Tag ihrer ´Energie-Tour´, am 27. August, besucht sie ein Laufwasserkraftwerk im baden-württembergischen Rheinfelden sowie in Heidenheim den Familien-Maschinenbaubetrieb Voith-Hydro, einen Komplettausstatter für Wasserkraftanlagen. Letzte Station ist ein ´Plus-Energiehaus´ im hessischen Darmstadt./du/DP/ang


Quelle: dpa-AFX



GLS Bank


10.02.2012

Tschechien hadert mit Ökostrom-Welle aus Deutschland

Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nach Öl

Zukunftsthema 'Urbanisierung' forcieren: Messe 'Urbantec' im Jahresturnus

»Grünes« Energie-Management für Europas Häfen

Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette in Autoindustrie steigern

Deutschland hilft beim Klimaschutz in Westafrika

Sind Kaltwasserkorallen Anpassungskünstler an den Klimawandel?

09.02.2012

'Ausgezeichnete' Klimaanpassung

«AKW-Dinosaurier» Fessenheim bleibt in Betrieb

Großinvestoren zwingen Unternehmen zur Offenlegung von Klimarisiken

Welches Marktdesign braucht die Energiewende?

Energiebranche fürchtet herben Rückschlag bei Energiewende

Gletscher und Eiskappen schmelzen weniger stark als vermutet

Kurth: Versorgungssicherheit mit Strom garantiert - schneller Netzausbau dringend

Umwelthilfe: versprochene Bürgerbeteiligung des Innenministeriums unzureichend

08.02.2012

Strategie soll den Wald für die Zukunft fit machen

Paket zur Gebäudesanierung droht zusammenzuschmelzen - Keine Einigung

Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten bei der Jagd tiefer tauchen

Klimastudien sagen kältere Winter in Europa voraus

Durchbruch beim Abfallgesetz - Entsorgungswirtschaft will klagen

Frankreich braucht «Stromhilfe» aus Deutschland

DIW-Studie: CCS-Technologie ist für die Energiewende gestorben

07.02.2012

Deutschland bleibt auch bei dieser Kälte Stromexporteur - dank Ökostrom

Bosch verschiebt Baustart für Solarfabrik in Malaysia

Verbandsrecherche: 87 Prozent der Energieversorger bieten Energieberatung

Löscher: Siemens wird Gewinner der Energiewende sein

EEX führt CO2-Produkte für Luftfahrtindustrie ein

Klimafolgen besser abschätzen: Forscher vergleichen Simulationen aus aller Welt

Baden-Württemberg bringt Klimaschutzgesetz auf den Weg

06.02.2012

Fällt Klimakatastrophe aus? - Vahrenholt stellt Buch vor

Nordseesturmfluten im Klimawandel

China boykottiert Klimaabgabe für seine Airlines - EU bleibt hart

EEX Handelsergebnisse für Emissionsberechtigungen im Januar

Ökoenergie-Ausbau ersetzt Brennstoffimporte in Milliardenhöhe

Stromnetze trotzen Kälte - Leitungen stabil

05.02.2012

Greenpeace-Chef zum Klimawandel: Die Zeit läuft uns davon