Die Kommunikationsbox der Telekom hängt üblicherweise im Hausanschlussraum und sammelt die Verbrauchsdaten der verbundenen Zähler. Die Stadtwerke fragen dort alle 15 Minuten den Stromverbrauch ab, sowie stündlich den Gasverbrauch. Dabei bezahlt der Energieversorger ausschließlich für das Übermitteln der Daten einen monatlichen Festpreis. Die Telekom trägt die Investition in die Kommunikationsinfrastruktur und kümmert sich um deren Betrieb. Für den Endkunden ist diese Dienstleistung während der Pilotphase kostenfrei.
"Wir haben mehrere Anbieter verglichen und uns für die Telekom entschieden, weil wir den gesamten Service aus einer Hand erhalten", sagt Remmer Edzards, Geschäftsführer der Stadtwerke Emden. "Wir führen jetzt eine Kundenbefragung durch, um das allgemeine Interesse an dieser neuen Technologie abschätzen zu können. Erste Ergebnisse aus Gesprächen zeigen, dass anscheinend viele Strom- und Gaskunden wissen wollen, wie sie mit Hilfe von intelligenten Zählern ihren Verbrauch aktiv verringern können." Sollte sich diese Einschätzung bestätigen, wollen die Stadtwerke Emden die Smart Meter auch in anderen Wohngebieten einsetzen.
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