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Vergleichsportal: Stromkosten für Gewerbe deutlich gestiegen (24.08.2011)

Heidelberg - Die Energiekosten für Gewerbebetriebe sind in den vergangenen drei Jahren deutlich angestiegen. Schuld daran sind vor allem die Strompreise, die in den letzten drei Jahren um rund 20 Prozent gestiegen sind.

Das Stromvergleichsportal verivox.de hält deshalb Preisvergleiche für Gewerbebetriebe für unerlässlich, so ließen sich die Kosten um bis zu 15 Prozent senken. Darüber hinaus bietet das Portal eine Energiesparberatung an, mittels derer Kunden sich Einsparvorschläge unterbreiten lassen können.

Bild: Pixelio/cisco ripacEin kleiner Gewerbebetrieb mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 10.000 kWh musste in der Grundversorgung des örtlichen Anbieters im Januar 2008 noch durchschnittlich 1.793 Euro pro Jahr zahlen. Im September 2011 liegt dieser Wert bei 2.145 Euro, was einem Preisanstieg von 20 Prozent entspricht.

Noch stärkere Preissteigerungen sind im Bereich der höheren Verbräuche (ohne Leistungsmessung) zu beobachten. Ein größerer Gewerbebetrieb mit einem Jahresverbrauch von 90.000 kWh bezahlte im Januar 2008 in der örtlichen Grundversorgung rund 15.409 Euro. Dieser Durchschnittspreis liegt im September 2011 bei 18.639 Euro, was einen Anstieg um 21 Prozent bedeutet.

Preisvergleich kann Kosten senken

Gewerbebetriebe, die über reguläre Zähler für Strom verfügen, können mit Hilfe eines Preisvergleichs herausfinden, welche günstigeren Angebote verfügbar sind. Der Wechsel zu einem überregionalen Anbieter kann die Stromkosten um durchschnittlich 15 Prozent senken.

Für einen Preisvergleich auf Verivox wird lediglich die Postleitzahl und der jährliche Verbrauch benötigt. Gewerbekunden erhalten genau wie Privatkunden eine Ergebnisliste für alle Tarife, die im jeweiligen Postleitzahlengebiet verfügbar sind. Der Wechselprozess verläuft wie im Privatkundenbereich – der neue Anbieter kündigt beim bisherigen Stromversorger. Dies gilt allerdings nur für Gewerbekunden ohne Leistungsmessung.

Strom mit Leistungsmessung und/oder Lastprofil

Liegt der Jahresverbrauch bei über 100.000 kWh Strom, wird in der Regel eine „Leistungsmessung“ installiert. Dadurch wird jede Viertelstunde gemessen, wie viel Leistung der gewerbliche Abnehmer bezieht. Die der Leistungsmessung zugrunde liegenden Verträge basieren nicht auf allgemeinen Tarifen, sondern auf individuellen Vereinbarungen.

Um auch hier einen Überblick der verfügbaren Angebote zu bekommen, hält Verivox eine prämierte (Innovationspreis IT der Initiative Mittelstand) Ausschreibungsplattform bereit.

So funktioniert die Ausschreibungsplattform

Zunächst werden die wichtigsten Kundeninformationen wie Verbrauchsvolumen, Spannungsebene und Lastverteilung anonymisiert einer möglichst großen Zahl von Energieversorgern zur Verfügung gestellt. Diese können anschließend entscheiden, welche Angebote sie abgeben möchten. Nach einer Woche erhält das Unternehmen alle bis dahin abgegebenen Angebote nach Gesamtkosten aufgeschlüsselt.

Kommt über die Ausschreibungsplattform ein Vertragsverhältnis zustande, erhält Verivox eine Provision vom neuen Energieversorger. Durch diesen für Gewerbekunden kostenfreien Service kann jeder Einkäufer schnell und bequem die günstigsten Energieversorger finden und die Betriebskosten niedrig halten.


Quelle: Verivox / zü

© Bild: Pixelio/cisco ripac



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