Um die Energiewende voranzubringen, baut die Helmholtz-Gemeinschaft die Forschung zur umweltfreundlichen Bereitstellung heimischer Energieträger aus Georessourcen weiter aus und investiert von 2012 bis 2016 zusätzlich 11 Mio. Euro für das Portfoliothema GEOENERGIE.
Die Forschungsthemen reichen von Erdwärme für Wärme- und Stromversorgung, umweltschonenden Verfahren zur Gewinnung unkonventioneller fossiler Ressourcen wie Schiefergas, der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid und Wasserstoff bis hin zur Speicherung von Wärme und Kälte in geologischen Schichten.
Im Rahmen der Energieforschungsinitiative verstärkt die Helmholtz-Gemeinschaft die Forschungsanstrengungen zu diesen Themen und bündelt hierzu unter Federführung des Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) die Kompetenzen der Helmholtz-Zentren Potsdam (GFZ), Karlsruhe (KIT) und Leipzig (UFZ) sowie von sieben Universitäten.
„Damit schaffen wir die Grundlagen für eine umweltverträgliche Nutzung heimischer Ressourcen und tragen zur Entwicklung innovativer Umwelttechnologien bei, die in Deutschland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit großem Exportpotenzial sind“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

