So holte das Unternehmen 2011 für eine halbe Milliarde Euro den belgischen Windkraftspezialisten Hansen unter sein Dach und eröffnete im Herbst in den USA ein Dutzende Millionen Euro teures Werk für Windkraftgetriebe, die an den Weltmarktführer Vestas aus Dänemark gehen sollen.
Der jedoch kämpft jüngst - wie andere in der Branche - mit Problemen. Projektverzögerungen und Finanzierungsschwierigkeiten sind die Gründe. ZF lasse sich davon aber nicht beirren, sagte Sommer.
Langfristig betrachtet sei der Windkraftmarkt lukrativ und es gelte schon jetzt, rechtzeitig die Weichen dafür zu stellen. Zu möglichen Auswirkungen der Vestas-Probleme auf die Geschäfte für ZF äußerte sich der Manager nicht konkret. Sommer wird Anfang Mai den Chefsessel von Hans-Georg Härter übernehmen, der ZF seit 2007 führt.

