Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Martin Zeil hält das Verfahren für enorm wichtig und fördert es mit 400.000 Euro im Rahmen des Bayerischen Programms ‚Rationellere Energiegewinnung und -verwendung’. "Wenn die Technologie Erfolg hat, können wir sie auch bei anderen Tiefengeothermie-Projekten einsetzen."
Bei geothermischen Energieprojekten ist es wichtig, bereits vor dem Beginn der Bohrungen möglichst genau Wasservolumen und Temperaturniveau des Thermalwassers zu kennen. Da die bisher eingesetzten Prognoseverfahren zu ungenau sind, können Fehlbohrungen nicht ausgeschlossen werden. Damit steigt das Risiko, dass ein geplantes Kraftwerk unwirtschaftlich ist.
Das neue Verfahren korrigiert hoch aufgelöste Daten aus geophysikalischen Bohrlochmessungen und Informationen, die direkt an den Bohrkernen gewonnen werden, mit Daten, die aus einer dreidimensionalen Seismik aus dem direkten Bohrungsumfeld stammen.

