Strom aus Braun- und Steinkohle ist der klimaschädlichste Energieträger überhaupt. Die Umweltorganisation Greenpeace fordert daher im Zuge der Energiewende bis 2030 auch aus der Braunkohle- und bis 2040 aus der Steinkohleverstromung auszusteigen.
In einer Mitteilung der Umweltorganisation heißt es weiter, dass der Handel mit CO2-Emissionszertifikaten aufgrund des niedrigen Preises für CO2-Zertifikate keine Anreize setze, die Emissionen zu senken.
Greenpeace hat daher von dem Beratungsunternehmen Ecofys eine Studie mit einem Fahrplan für die Abschaltung aller 140 deutschen Kohlekraftwerksblöcke ausarbeiten lassen. Darin werde berechnet, wie viel Strom welches Kohlekraftwerk noch produzieren darf, um den Kohleausstieg im Jahr 2040 zu erreichen.
Die Studie wird im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, 31. Mai 2012, 10 Uhr, in Berlin, im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1, Schiffbauerdamm 40, Ecke Reinhardtstraße vorgestellt.

