Das ist das Ergebnis einer Auswertung globaler Kraftwerksdaten für die vierte Auflage der Studie «Energierevolution» des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace.
Danach ist Kohle mit 475.000 Megawatt an installierter Leistung seit 1990 weiter der dominante Energieträger. Nach Angaben von Greenpeace könnten bis 2017 weltweit etwa 350 weitere Kohlekraftwerke in Betrieb gehen. Dies entspräche einer Erhöhung des CO2-Ausstoßes aller Kohlekraftwerke von derzeit rund 6,7 Milliarden Tonnen CO2 jährlich auf über 8 Milliarden Tonnen - und das bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von etwa 40 Jahren.
Knapp 90 Prozent aller neuen Kohlekraftwerke wurden in China gebaut wurden, aber auch fast die Hälfte aller Windkraftanlagen weltweit. Außerdem wurden im Jahr 2011 erstmals mehr Ökoenergie-Anlagen gebaut als Kohlekraftwerke.
Dies zeige, so Greenpeace, dass der Kampf zwischen der Stromversorgung aus erneurbaren und fosssilen Energieträgern noch nicht entschieden sei.

