Die neue Hochspannungsleitung sei wichtig für die Energiewende. „Nur wenn er gelingt, können wir vor allem aus Wind gewonnenen Strom bis in den Süden Deutschlands transportieren und damit wesentlich zur Versorgungssicherheit beitragen“, sagte Habeck in Büttel.
Die neue Hochspannungsleitung führt von der Schalt- und Konverteranlage in Büttel bei Brunsbüttel durch einen bestehenden Windpark bis zum Umspannwerk in Wilster. Der in der östlichen Nordsee produzierte Windstrom wird als Drehstrom auf eine Konverterplattform auf See geleitet, dort in Gleichstrom umgewandelt und anschließend per Seekabel bis zur Konverterstation in Büttel transportiert. Hier wird der Strom wieder in Drehstrom umgewandelt und kann dann über das neu errichtete Umspannwerk und den neuen Freileitungsabschnitt ins Höchstspannungsnetz eingespeist werden. Die Leitung sei ein wichtiger Lückenschluss für die Energiewende, hieß es in einer Mitteilung des Netzbetreibers Tennet.
Elf Gigawatt Offshore-Windkraft sollen nach den Plänen der Bundesregierung bis 2022 in der Nordsee erzeugt werden. Für rund die Hälfte der geplanten Leistung, hat TenneT nach eigenen Aussagen bereits Netzanbindungen in Auftrag gegeben und hierfür Investitionen in Höhe von fast sechs Milliarden Euro ausgelöst.

