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Stuttgarts Bedienstete ab sofort per E-Roller unterwegs (12.03.2010)

Stuttgart - Zu Forschungszwecken erledigen städtische Ämter ihre Fahrten demnächst CO2-frei mit Elektrorollern aus der EnBW Testflotte. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat heute (10.3.) 25 Elektroroller von der EnBW für den Fuhrpark der Landeshauptstadt in Empfang genommen. Überreicht wurden die Elektroroller eines Schweizer Herstellers von Christian Buchel, Chief Operating Officer der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und Dr. Wolfgang Bruder, Vorstandsvorsitzender der EnBW Regional AG.

Die Übergabe der Elektroroller erfolgte im Rahmen des Forschungsprojekts „Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart“, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird. Die Stadt Stuttgart und die EnBW sind mit ihren jeweiligen Elektroflotten Partner der Modellregion, die von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH koordiniert wird. Der offizielle Startschuss für 500 private Testfahrer fällt im Juli 2010. Damit gilt die Elektro-Flotte der EnBW in der Region Stuttgart als die größte Deutschlands.

Startschuss Bild: EnBWStuttgart führendes Kompetenzzentrum für urbane Mobilität
„Stuttgart ist das führende Kompetenzzentrum für urbane Mobilität weltweit. Diese Position müssen wir stärken, wollen wir im globalen Wettbewerb der Standorte weiter bestehen und den Mobilitätscluster Stuttgart sichern. Um unsere Führungsrolle in der Automobil- und Zulieferindustrie zu erhalten, müssen wir auch ein Zentrum der Elektromobilität werden. Die steigenden Mobilitätsanforderungen sowie der wachsende Verkehr in unseren Städten erfordern neue Antworten, auch aus ökologischen Gründen. Dabei kann Elektromobilität wesentliche Lösungsansätze liefern. Elektromobilität kann zum Schlüsselfaktor für einen Veränderungsprozess werden hin zu einer nachhaltigen urbanen Mobilitätskultur, zu einer wirtschaftsfördernden, aber auch umweltfreundlichen und sozial gerechten Mobilität“, so Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.

Potenzial zur CO 2-Vermeidung
„Elektromobilität birgt großes Potenzial zur CO2-Vermeidung, aber sie braucht einen Entwicklungsschub. Die EnBW engagiert sich deshalb mit umfangreichen Forschungsprojekten und Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe für die Elektromobilität in Baden-Württemberg. Die Beteiligung der Landeshauptstadt an der EnBW Testflotte freut mich persönlich sehr und sie beweist den kooperativen Ansatz, den die gesamte Modellregion im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums verfolgt. Elektromobilität braucht das Zusammenwirken vieler, damit sie Erfolg hat“, so Christian Buchel, COO der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

„Besonders im städtischen und kommunalen Bereich können Elektrofahrzeuge einen klima- und verkehrspolitisch sinnvollen Beitrag leisten. Der EnBW liegen bereits viele Anfragen aus Kommunen vor, die es dem Vorbild der Landeshauptstadt gleich tun und Elektroroller in ihre Fuhrparks aufnehmen wollen“, so Dr. Wolfgang Bruder, Vorstandsvorsitzender der EnBW Regional AG.


Quelle: EnBW


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