Er soll umgehend tätig werden und noch vor Jahresende private Investitionen in Afrika, Asien, Lateinamerika und den Ländern des karibischen und pazifischen Raumes stimulieren, teilten die Banken mit.
Gefüllt werde der Fonds mit 250 Mio EUR, wovon AFD und EDFI jeweils 100 Mio EUR und die EIB 50 Mio EUR beisteuern, sagte ein EIB-Sprecher auf Anfrage von Dow Jones. Es handele sich dabei nicht um "frisches" Geld, sondern um Mittel aus den regulären Budgets der Förderbanken. Die Förderbanken wollten durch ihre gemeinsamen Investitionen in Klimaschutzprojekte die Rolle eines "Katalysators" spielen, heißt es in einer Mitteilung der Finanzinstitute. Ein besonderer Schwerpunkt solle darauf gelegt werden, langfristige Investitionen in die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen in Ländern zu lenken, wo Energie knapp und für viele Menschen nicht verfügbar sei.
Aus Deutschland beteiligt sich die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) an dem Fonds. Die Tochter der öffentlich-rechtlichen KfW-Bankengruppe gehört dem EDFI an.

