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Erfahrungen mit oberflächennaher Geothermie für Bürogebäude (03.08.2010)

Das oberflächennahe Erdreich und Bauteile im Gründungsbereich lassen sich zum Heizen und Kühlen von Bürogebäuden nutzen. Neben einer präzisen Auslegung und sorgfältigen Ausführung bestimmt der Gebäude- und Anlagenbetrieb über Effizienz und Wirtschaftlichkeit dieser Systeme. Doch der läuft selten auf Anhieb wie geplant.

Erdwärme Bild:BineDas BINE-Projektinfo „Erdwärme für Bürogebäude nutzen“ (07/10) stellt die Erfahrungen mehrerer Betriebsanalysen vor.

Zwei Forscherteams untersuchten und optimierten seit 2004 die Nutzung oberflächennaher Geothermie in mehreren Bürogebäuden. Ihre Ergebnisse zeigen, dass ein Betriebsmonitoring und eine Einregulierungsphase bei solchen Projekten von vornherein mit eingeplant werden sollten. Aufgrund der geringen Temperaturspreizungen zwischen dem Erdreich und dem Heiz- bzw. Kühlsystem im Gebäude reagieren die Anlagen sehr sensibel auf Fehler und Störungen. Ein fehlerhafter Betrieb mindert nicht nur die aktuelle Effizienz des Systems, sondern kann auch die Leistungsfähigkeit für die Folgejahre beeinträchtigen.

Das BINE-Projektinfo „Erdwärme für Bürogebäude nutzen“ (07/10) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 92379-0.


Quelle: Bine Informationsdienst



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