Gleichzeitig haben sie Investitionen in Energieeinsparmaßnahmen von 666 Mio. EUR ausgelöst. Dem stand bisher eine jährliche Energiekosteneinsparung von 122 Mio. EUR gegenüber.
Das Programm umfasst eine Energieeffizienzberatung. Im Auftrag des BMWi hat das Institut für Ressourcenschutz und Energiestrategien GmbH (IREES) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung die Effizienzberatung in diesem Jahr evaluiert. Die Ergebnisse der Untersuchung liegen jetzt vor.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle betont, die Ergebnisse seien sehr positiv. Er ist zufrieden: „Die Studie belegt: Die Energieeffizienzberatung leistet einen wichtigen Beitrag für effizienten Klimaschutz“.
“Die Förderung der Energieeffizienzberatung spart für die teilnehmenden Unternehmen Kosten ein und verbessert ihre Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstands der KfW Bankengruppe. „Viele Unternehmer waren regelrecht überrascht von den im Rahmen der Beratung aufgedeckten Energie- und Kosteneinsparpotenzialen, die regelmäßig zwischen acht und 20 Prozent betragen.“
Aus diesem Grund empfehlen 75 % der befragten Unternehmen die Nutzung des Programms weiter, so die Studie. Zwei Drittel der Unternehmer, die eine Energieeffizienzberatung in Anspruch genommen haben, sind mit der Qualität der Beratung und den unabhängigen Empfehlungen sehr zufrieden. Wie wichtig der Anreiz ist, den das Förderprogramm bietet, zeigt sich daran, dass ohne Zuschuss nur 9 Prozent der befragten Unternehmen eine entsprechende Energieeffizienzberatung in Anspruch genommen hätten.
Außerdem kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass sich die Einbindung von Handelskammern, Handwerkskammern, Energieagenturen sowie anderen Institutionen als Regionalpartner bei der Abwicklung des Programms bewährt hat.
Mehr Informationen zum Sonderfonds Energieeffizienz in KMU unter www.kfw.de.

