In der Schweiz wäre eine flächendeckende Einführung von Smart Metern aus volkswirtschaftlicher Sicht rentabel: Die Geräte- und Installationskosten führen bis 2035 zu Mehrkosten von einer Milliarde Franken gegenüber eines wirtschaftlichen Nutzens (vorwiegend Stromeinsparungen bei den Endkunden) von 1,5 bis 2,5 Milliarden Franken. Dies zeigt ein im Auftrag des Bundesamt für Energie (BFE) durchgeführtes ,Impact Assessment".
Das Impact Assessment* wurde vom Bits to Energy Lab (ETH Zürich), Ecoplan, ENCO AG und Weisskopf Partner GmbH durchgeführt. Die Autoren definieren verschiedene Szenarien eines Smart Metering Roll Outs, beurteilen deren wirtschaftliche, soziale und ökologische Auswirkungen und zeigen auf, bei welchen Akteuren Kosten und Nutzen anfallen.
Von der flächendeckenden Einführung von Smart Metern profitieren in erster Linie Haushalte sowie Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe. Für Netzbetreiber, Energielieferanten und Stromproduzenten wären die Kosten unter der heute geltenden Regulierung höher als der Nutzen. Für die Wirtschaft ergeben sich aus der Einführung von Smart Metern leicht positive Impulse.
*Impact Assessment einer Einführung von Smart Metering im Zusammenhang mit Smart Grids in der Schweiz, Schlussbericht 5. Juni 2012

