Damit ist der Konzern nach eigenen Angaben der erste deutsche Fleischvermarkter, der einen überprüfbaren Nachhaltigkeitsbericht nach internationalen Standards (GRI) vorlegt.
So produziert Westfleisch pro verarbeitetem Kilo Schweinefleisch 3,2 Kilo Kohlenstoffdioxid. Das entspreche ungefähr einer 20 Kilometer langen Autofahrt mit einem Mittelklassewagen. Bisher beschränken sich die CO2-Angaben noch auf die Produktion von Schweinefleisch und Wurst. Angaben zu Rind und Kalb sollen folgen, sie machen nach Firmenangaben 20 Prozent der Produktion aus.
Abbildung links: Bei der Ökoeffizienzanalyse wird nach den direkten, selbst verursachten Emissionen (Scope 1) und den Belastungen der vor- und nachgelagerten Stufen (Scope 2 und 3) unterschieden. Der Carbon Footprint je Kilogramm erzeugtem Schweinefleisch liegt bei Westfleisch bei 3,2 Kilogramm CO2-Äquivalente.
Mit dem Bericht wolle der Fleischverarbeiter einen Beitrag für die Nachhaltigkeit in Deutschland leisten und sich auch auf Kundenanfragen vorbereiten, sagte der Pressesprecher von Westfleisch, Meinhard Born, der Nachrichtenagentur dpa. «Noch ist es nicht so weit. Aber in der Zukunft werden uns Kunden vielleicht fragen, wieviel CO2 ihr Schnitzel in der Theke denn produziert hat. Deshalb wollen wir uns wappnen.» Ein Ziel der Genossenschaft in den nächsten Jahren sei es daher, einen sogenannten CO2-Fußabdruck auch für Rinder- und Kalbfleisch zu erstellen.
Nachhaltigkeitsbericht Westfleisch http://dpaq.de/Mcowb

