Insgesamt wird dem Flughafen Stuttgart gemäß dem international anerkannten Greenhouse-Gas-Protocol für das Jahr 2009 ein CO2-Ausstoß von 270.961 Tonnen zugerechnet. Darunter fallen zum Großteil Emissionen, deren Reduzierung die FSG nur indirekt steuern kann – etwa aus dem Start- und Landevorgang des Luftverkehrs. Doch auch hier übt die Flughafengesellschaft Einfluss: Ein Koordinator für den Flugbetrieb erarbeitet jetzt gemeinsam mit Airlines, der Deutschen Flugsicherung und der Aufsichtsbehörde emissionsärmere An- und Abflugverfahren. Zudem fördert die FSG weiter Forschungsarbeiten an Brennstoffzellentechnologien in Flugzeugen. 100.000 Euro kommen im Jahr 2010 dem Projekt Antares des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik zugute.
Der Umweltbericht gibt Einblick in die Themen Lärm- und Klimaschutz, Energie- und Abfallmanagement, Grünflächen und Gewässerschutz. Kennzahlen und Umweltprogramm sollen künftig jährlich auf der Website des Flughafens aktualisiert werden, ein ausführlicher Umweltbericht alle drei Jahre erscheinen.

