«Die Klimaziele sind also ambitioniert», sagte Jakob Richter, Leiter der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg, der Nachrichtenagentur dpa vor Beginn der Konferenz an diesem Mittwoch.
14 Regionen hätten anhand einer Simulation durchgespielt, an welchen Stellschrauben sie realistischerweise drehen können, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu vermindern, sagte Richter. «Während etwa ein Drittel der Regionen verkünden konnte, das Ziel von 80 Prozent weniger Kohlendioxid-Ausstoß bis 2050 erreichen zu können, hielt ein anderer Teil der regionalen Entscheider einen derart hohen Rückgang der Emissionen für nicht wahrscheinlich.»
Von diesem Mittwoch bis Freitag treffen sich 130 Fachleute des Netzwerkes METREX in der Hansestadt. Am Freitag sollen dort auch die Ergebnisse der Studie zur Klimaschutzinitiative EUCO2 80/50 detailliert vorgestellt werden. Die Initiative sieht vor, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent zu reduzieren.
Beteiligte Regionen aus Deutschland waren Frankfurt, Stuttgart und Hamburg, in Europa reicht die Spannweite von Oslo über Porto bis Neapel. Es gäbe leider keinen Masterplan, der in allen Regionen eingesetzt werden könne, sagte Richter. «Es liegen aber vergleichbare Zahlen vor, wie man das Ziel 80/50 erreichen kann, und man sieht die Schwierigkeiten und die Chancen auf dem Weg dorthin.» Nun könnten die Metropolregionen konkrete Schritte einleiten.
METREX wurde laut Richter 1996 gegründet und hat etwa 50 Mitgliedsregionen.
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf metropolregion.hamburg.de

