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TÜV SÜD verifiziert CO2-Bilanz von KAISER+KRAFT (26.07.2012)

Stuttgart / München. TÜV SÜD hat im Auftrag der KAISER+KRAFT GmbH die Treibhausgasbilanz des Unternehmens überprüft. Bei der Erstellung der Bilanz hat der Versandhändler für Büro-, Betriebs- und Lagerausstattung sämtliche Emissionen berücksichtigt, die durch den eigenen Geschäftsbetrieb entstehen. Das konnten die Klimaschutz-Experten von TÜV SÜD bestätigen.

„Wir haben direkt vor Ort geprüft, ob KAISER+KRAFT alle direkten und indirekten Emissionen vollständig und korrekt in Übereinstimmung mit dem zugrunde gelegten Standard ermittelt hat“, sagt Thomas Claßen, Projektleiter Freiwilliger Klimaschutz bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Der bundesweit operierende Versandhändler, eine Tochtergesellschaft der internationalen TAKKT AG, hat die CO2-Bilanz nach dem anerkannten Standard ISO 14064-1 (2006) erstellt. Dabei wurden auch die Emissionen externer Dienstleister für Beschaffung, Lagerung und Distribution in die Bilanz einbezogen.

tüv südAuch so genannte indirekte Emissionen müssen für den umfassenden Corporate Carbon Footprint bestimmt werden. KAISER+KRAFT hat dafür beispielsweise die Produktion und den Einsatz von Werbemitteln, den Papierverbrauch sowie den Betrieb des Rechenzentrums berücksichtigt. Zudem wurden auch die An- und Abfahrtswege der Mitarbeiter ermittelt und einkalkuliert. „Entscheidend für die Aussagekraft der CO2-Bilanz ist, ob die indirekten Emissionen vollständig und korrekt berichtet wurden“, betont Claßen. „Die von KAISER+KRAFT berichteten direkten und indirekten Emissionen umfassen alle wesentlichen CO2-Quellen.“ Die Treibhausgasbilanz bilde somit alle Emissionen ab, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Durch die unabhängige Prüfung werden die Emissionen des Unternehmens für Kunden und Investoren transparent.

Die TÜV SÜD-Experten überprüfen, ob die Treibhausgasbilanz in allen wesentlichen Belangen mit den Vorgaben des Standards übereinstimmt und frei von wesentlichen Fehlern ist. Das erfordert umfassende Kenntnisse von Unternehmensprozessen, Stoffströmen und Energieeinsätzen für sämtliche Teilbereiche der Wertschöpfungskette. Thomas Claßen: „Die klimarelevanten Faktoren unterscheiden sich je nach Branche und Unternehmen, so dass die Prüfung einer Treibhausgasbilanz bereichsübergreifendes Expertenwissen erfordert.“

Emissionsausgleich durch Klimaschutzprojekte
KAISER+KRAFT erstellt seit diesem Jahr die Bilanzen zu Treibhausgasemissionen aus den internen Geschäftsprozessen sowie der damit verbundenen Logistik. Künftig soll die CO2-Bilanz auf weitere Gesellschaften der TAKKT-Gruppe ausgeweitet werden. „Analysten, Investoren, Medien und Kunden bewerten ein Unternehmen und seine Produkte immer stärker im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit und den damit verbundenen Umwelt- und Klimaschutz“, sagt Thomas Claßen. So plant auch KAISER+KRAFT, die Emissionen künftig durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren. Unvermeidbare Emissionen können beispielsweise durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Die durch solche Maßnahmen erreichte Klimaneutralität lässt sich anhand einer zusätzlichen Prüfung nach dem TÜV SÜD-Standard „GHG 41 Klimaneutralität“ bestätigen.
Die TÜV SÜD-Experten verifizieren den Carbon Footprint von Unternehmen und Produkten anhand internationaler Standards. Zur Zertifizierung des klimaneutralen Geschäftsbetriebs wurde der eigene Standard „GHG 41 Klimaneutralität“ entwickelt. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es unter www.tuev-sued.de/klimaschutz


Quelle: TÜV Süd

© tüv süd



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