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Internationale Klimakonferenzen

Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen kam kein neues globales Klimaschutz-Abkommen zustande. Dabei ist dieses neue Klimaschutzabkommen ist von entscheidender Bedeutung für die Weltgemeinschaft und ein gemeinsames Handeln gegen den Klimawandel. Es soll die Nachfolge bilden zum Kyoto-Protokoll. Logo UNFCCC

 

Nachfolgend finden Sie Nachrichten und Berichte über vergangene, vor allem aber über bevorstehende Klimakonferenzen und Nachrichten in deren Vorfeld. Nächster Klimagipfel ist in Cancún/Mexico vom 29. November bis zu 10. Dezember 2010.

Klimaschutz-Verhandlungen bleiben ohne Durchbruch (06.08.2010)

Image: Courtesy IISDBonn - Die Vorbereitungen für den nächsten Weltklimagipfel in Cancún (Mexiko) verlaufen zäh und ziellos: Eine fünftägige Bonner UN-Klimakonferenz brachte kaum Fortschritte. Vier Monate vor Cancún ist so gut wie klar, dass dort ein neuer umfassender Weltklimavertrag nicht mehr machbar ist. Weiter völlig offen blieb bei der bereits dritten großen Bonner UN-Vorbereitungskonferenz in diesem Jahr die strittige Minderung von Treibhausgasen.

Abschiedsrede UN-Klimachef de Boer: Klimawandel bis 2020 nicht zu stoppen (09.06.2010)

Yvo de Boer Bild: WEF Monika Flückiger CCBonn - UN-Klimachef Yvo de Boer hat zum Abschied von seinem Amt vor einem unaufhaltsamen globalen Klimawandel gewarnt. Bis 2020 werde es schon nicht mehr möglich sein, den Treibhausgas-Anstieg zu stoppen. Damit gerate auch das langfristige Ziel in Gefahr, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius in diesem Jahrhundert zu begrenzen, sagte Yvo de Boer am Mittwoch in seiner Abschiedsrede auf der UN-Konferenz in Bonn. Die derzeit vorliegenden Angebote der reichen Industrieländer reichten nicht aus.

Zwei-Grad-Leitplanke erfordert 40 Prozent weniger Emissionen der Industrieländer bis 2020 (16.12.2009)

Bild: Pixelio/havlenaUm eine gute Chance zu wahren, eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen zu vermeiden, müssen die Industrieländer bis zum Jahr 2020 ihre Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent gegenüber der Menge von 1990 vermindern, sagen die Autoren des kürzlich veröffentlichten Klimaforschungsberichts "The Copenhagen Diagnosis".

Neue Erkenntnisse zu 'Kippelementen' im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt? (10.12.2009)

Bild: Pixelio/lutineDas Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht in einem Sonderschwerpunkt neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Kippelemente im Klimasystem. Kippelemente sind als Bestandteile des Erdsystems identifiziert worden, die schon durch geringe Störungen grundsätzlich verändert werden können. Das Kippen eines oder mehrerer dieser Elemente - insbesondere im Laufe fortschreitender Erderwärmung - könnte die bemerkenswert stabilen Umweltbedingungen der Nacheiszeit unwiderruflich beenden.

Klimawandel: Wo stehen wir? - eine aktuelle Diagnose führender Klimaforscher (25.11.2009)

Die Erwärmung der Antarktis 1957 bis 2006 Quelle: copenhagendiagnosis.comDer Klimawandel vollzieht sich schneller als erwartet. Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist dringend erforderlich, sagen Wissenschaftler. Im Vorfeld von Kopenhagen - aber auch angesichts der Dringlichkeit des Handelns - fassen 26 Wissenschaftler den Stand der Erkenntnisse in dem Bericht "The Copenhagen Diagnosis" zusammen.

"Dies ist der letzte wissenschaftliche Aufruf, den Klimaschutz-Zug in Kopenhagen nicht zu verpassen", so der renommierte Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber zu diesem Bericht.

Grundlagen: Das Kyoto-Protokoll

Bild: Pixelio/geraltAuf der 3. Klimakonferenz in Kyoto 1997 haben die Vertragsstaaten das sogenannte "Kyoto-Protokoll" verabschiedet.

Es ist ein Meilenstein in der internationalen Klimapolitik, da es erstmals völkerrechtlich verbindliche Emissionsreduktionsziele festlegt und mit einem klaren Zeitrahmen versieht. Damit hat das Kyoto-Protokoll dem internationalen Klimaschutz einen Rahmen gesetzt.

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