Nach Meinung des britischen Klimaökonomen Nicholas Stern sollte man jedoch nicht nur die kurzfristigen Ziele bis 2020 betrachten. Das wichtigste Ziel sei, den Treibhausgasausstoß auf einen langfristigen Reduktionspfad zu bringen, sagte Stern der Deutschen Presse-Agentur dpa. Jetzt müsse daher ein Weg gefunden werden, der zu langfristigen Zielen führe. Stern hatte im Jahr 2006 den gleichnamigen Report über die Kosten des Klimaschutzes und -wandels veröffentlicht.
In dem Papier des Klimasekretariats heißt es, solange sich die Staaten nicht auf strenge Ziele vor, für und nach 2020 geeinigt hätten, würden die weltweiten Emissionen zu einer Erhöhing der Erdtemperatur um rund drei Grad führen. Auf eine ähnliche Zahlen war auch der Experten-Verbund Climate Action Tracker gekommen.
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Quelle: dpa
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