Im Januar hatte er eine solche Veranstaltung in allerletzter Minute mit der Begründung abgesagt, er müsse daheim auf seine Teenager-Tochter wegen ihres verstauchten Fußes aufpassen.
Rasmussen hatte beim Gipfel im Dezember als «Unglücksrabe vom Dienst» gegolten, weil er als Tagungspräsident simple UN-Regeln nicht kannte, bei der nächtlichen Abschlussdebatte einschlief und das allseits enttäuschende Mini-Ergebnis noch lange hinterher als großen Erfolg einstufte.
Auch innenpolitisch gilt Rasmussen seit der Klimakonferenz durch immer schlechtere Umfrageergebnisse und Dauerstreit in seiner Koalition als stark angeschlagen. «Ich mache die Arbeit in meinem eigenen Tempo», erklärte der Ministerpräsident zu Kritik daran, dass er letzte Woche plötzlich zu Ferien mit seiner Familie nach Teneriffa geflogen und politisch abgetaucht war.

