Umweltorganisationen hatten die Absage der Kanzlerin für die «Rio+20»-Konferenz in Brasilien scharf kritisiert. «Die Entscheidung war nicht einfach», sagte Merkel am Dienstag nach einem Treffen mit dem peruanischen Präsidenten Ollanta Humala Tasso.
Sie habe sich entscheiden müssen, aus terminlichen Gründen nach ihrer Teilnahme am G-20-Treffen in Mexiko «dann doch zu Hause in Deutschland die Arbeit zu machen», sagte Merkel. «Wir haben verschiedene Herausforderungen auf europäischen Gebiet zu bewältigen», betonte sie. Unter anderem sei ein EU-Gipfel Ende Juni vorzubereiten. Deutschland sei mit den Umwelt-und Entwicklungsministern aber gut in Rio vertreten.

