Am Samstagabend (Ortszeit) sollten Beratungen in vier Arbeitsgruppen zu den Themen Finanzierung und Technologietransfer, Schutz der Ozeane, den Nachhaltigkeitszielen sowie einer Aufwertung des UN-Umweltprogramms UNEP beginnen. Die informellen Verhandlungen zum «Rio+20»-Gipfel waren am Freitag ohne Durchbruch zu Ende gegangen. Deshalb übernahm Gastgeber Brasilien die Koordinierung.
Dem Vernehmen nach besteht bei über einem Drittel des Textes mit dem Titel «Die Zukunft, die wir wollen» Einvernehmen. Zu dem Gipfel werden vom 20. bis 22. Juni über 130 Staats- und Regierungschefs in Rio erwartet. Deutschland wird von Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) vertreten.
Aus den Verhandlungen ausgeklammert wurde ein Vorschlag der Gruppe der Entwicklungsländer (G77) über die Einrichtung eines Fonds, der jährlich 30 Milliarden Dollar für Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung stellen sollte. Verhandlungsteilnehmer hatten den Vorstoß in Zeiten der Wirtschaftskrise als «schlechtes Timing» gewertet.

