Bei der konkreten Umsetzung der Initiative arbeitet das BMU mit einem breiten Kreis von Akteuren zusammen, die im Umfeld der Kyoto-Mechanismen tätig sind, wie etwa den anderen Ministerien und deren nachgeordneten Behörden, Forschungsinstituten sowie privaten Akteuren, und zwar sowohl auf nationaler Ebene als auch in den Gastländern. Die Aktivitäten der Initiative sind langfristig ausgerichtet mit einer klaren Perspektive, die Kooperationen auch nach dem Ende der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls in 2012 fortzusetzen.
In diesem Rahmen werden von der Bundesregierung derzeit in ausgewählten Ländern Netzwerke geschaffen, die den engen und regelmäßigen Kontakt zu den dortigen Unternehmen, Behörden und weiteren Akteuren pflegen sollen. Diese Netzwerke knüpfen an die Erfahrungen und Kontake der dort bereits tätigen Akteure wie etwa der GTZ, der Außenhandelskammern sowie der dort tätigen Unternehmen an. Die Netzwerke sollen Unternehmen helfen, die CDM-Projekte entwickeln, in sie investieren oder die dafür notwendigen Tenchologien liefern, sich vor Ort besser zu orientieren und Investitionschancen abzuschätzen. Auch die CDM/JI-Kapazitäten in den Gastländern sollen gestärkt werden.
Das Bundesumweltministerium hat die GTZ beauftragt, in den ausgewählten Schwellenländern China, Indien, Brasilien und in der MENA-Region diese Netzwerke zu etablieren und weiter auszubauen. Dazu sind zunächst für jedes Schwerpunktland Länderexperten engagiert worden. Diese unterstützen interessierte deutsche Projektentwickler unter anderem durch das Vermitteln von länderspezifischen Informationen und von Kontakten sowie durch Projektidentifikation und Projektscreenings.
Im BMU-Internetportal zu CDM/JI wird laufend über die Aktivitäten in den Schwerpunktländern berichtet, www.jiko-bmu.de. Kontakt: holger.liptow(at)gtz.de.

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