Das Geld soll vor allem in die Umwandlung der Wälder in Mischwälder fließen. Schirmbeck zufolge leidet der bisherige Waldbestand unter den Emissionen der Industrie. Mischwälder seien widerstandsfähiger. Die Waldfläche in Deutschland sei in den vergangenen 15 Jahren aber durch Aufforstungen um eine Million Hektar auf jetzt 11,1 Millionen Hektar gewachsen, berichtete der Forstwirtschaftsrat. Das seien 31,5 Prozent der gesamten Landesfläche.
Neben dem Klimaschutz wies Schirmbeck auf die große wirtschaftliche Bedeutung des Waldes hin. Die Forst- und Holzbetriebe erwirtschafteten jährlich 180 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigten 1,3 Millionen Menschen, so viele «wie die Automobilbranche».
«Wir sind das Holz- und Forstland in Europa», betonte Schirmbeck. Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern Holz in den Wäldern stehe Deutschland an der Spitze, noch vor klassischen Holzländern wie Schweden oder Finnland. Vor diesem Hintergrund forderten Schirmbeck und auch Mecklenburg-Vorpommerns Forstminister Till Backhaus (SPD) mehr Förderung für den Absatz und insbesondere für den Export von Holz.

