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Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette in Autoindustrie steigern (10.02.2012)

Das wachsende Bewusstsein für die Nachhaltigkeit von Produkten stellt die Automobilindustrie vor eine Vielzahl ökologisch relevanter Herausforderungen. Es gilt, natürliche Ressourcen zu schonen und die Energieeffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu erhöhen.

Das EU-Projekt „S_LIFE – „European Synergies and Cooperation for Sustainable vehicle along the Life-Cycle” untersucht neue technologische Ansätze und Lösungen entlang des automobilen Produktlebenszyklus – von der Konstruktion und Fertigung bis hin zu Demontage und Recycling.

Kick off in Montbeliard Bild: Bayern InnovativZielsetzung des im 7. Forschungsrahmenprogramm (Regions of Knowledge) der EU geförderten Projekts S_LIFE – „European Synergies and Cooperation for Sustainable vehicle along the Life-Cycle” ist, neue technologische Ansätze und Lösungen entlang des automobilen Produktlebenszyklus zu ermitteln und voranzutreiben – von der Konstruktion und Fertigung bis hin zu Demontage und Recycling verschiedenster Materialien.

Mit seinem ganzheitlichen Ansatz soll S_LIFE darüber hinaus einen Beitrag zur Weiterentwicklung der EU-Transport- und Automobilpolitik liefern. Diese sieht vor, die Effizienz des Verkehrssystems bis 2030 um 50 % zu erhöhen.

Weitere Ziele von S_LIFE:

• Effizienter Einsatz von Forschungskapazitäten
• Bessere Verwertung von Forschungsergebnissen
• Neue Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte

Sieben Partner aus Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Slowenien und Italien – darunter Bayern Innovativ mit den Clustern Automotive und Neue Werkstoffe – werden in den nächsten drei Jahren eng zusammenarbeiten, um entsprechende Strategien zu entwickeln – von der Identifizierung und Bewertung regionaler F&E-Potenziale bis hin zu einem gemeinsame Aktionsplan für die Aktivierung, Koordinierung und Vernetzung von Ressourcen und Kompetenzen.

Die Leitung des S_LIFE-Projekts obliegt Pôle Véhicule du Futur (Frankreich). Deutsche Projektpartner sind Bayern Innovativ und RKW Baden-Württemberg. Weitere Beteiligte des Kernteams sind das Automotive Cluster Slovenia ACS (Slowenien), die Auto Recycling Nederland ARN Holding (Niederlande), CEIPIEMONTE (Italien) sowie InterfacEurope (Belgien). Das Gesamtbudget für die sieben beteiligten Partner in der 3-jährigen Förderperiode beträgt 2,41 Mio. Euro.


Quelle: Informationsdienst Wissenschaft



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