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Nachhaltigkeitsbericht 2012: sonnige Ergebnisse für Klima und Erneuerbare (15.02.2012)

nachhaltige entwicklung in deutchland 2012 q destatisDas Statistische Bundesamt (Destatis) hat heute (15.02.12) den Indikatorenbericht "Nachhaltige Entwicklung in Deutschland" (Ausgabe 2012) veröffentlicht. Darin werden jährlich verschiedene Bereiche bezüglich ihrer Entwicklung beurteilt. Wettersymbole wie sonnig, sonnig bis wolkig, wolkig oder gewittrig zeigen dabei den derzeitigen Stand. Insofern ist sowohl die Entwicklung der Treibhausgase als auch die der Erneuerbaren Energien im sonnigen Bereich. Wolkig wird es dagegen bei der Schonung der Ressourcen und gewittrig - also schlecht - steht es um die Artenvielfalt in Deutschland.

21 Themen mit 38 Indikatoren sind im Nachhaltigkeitsbericht beleuchtet. In den letzten Jahren habe sich die Hälfte der Indikatoren eher günstig entwickelt, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. 14 der Indikatoren konnten mit dem Wettersymbol "sonnig" und fünf weitere mit dem Symbol "leicht bewölkt" bewertet werden. Sie haben ihr Ziel bereits erreicht oder oder sind auf einem guten Weg, weil sie nur noch zwischen fünf und Prozent vom Zielwert entfernt liegen. Ihr Ziel erreicht haben unter anderem die Indikatoren zum Klimaschutz und zu den erneuerbaren Energien, zu Bildung, Kriminalität oder zur Erwerbstätigenquote für Ältere.

grafik: destatisElf Indikatoren entwickelten sich zu schwach, darunter die Indikatoren zum Primärenergieverbrauch und zum Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche. Sie zeigen das Symbol "bewölkt", das heißt es fehlen noch mehr als 20 Prozent bis zum Ziel.

Für acht Indikatoren stehen die Zeichen auf "Gewitter" und damit besonders ungünstig. Sie überschritten entweder einen Grenzwert (so in 2010 beim Staatsdefizit und bei den neu hinzu gekommenen Indikatoren zu strukturellem Defizit und Schuldenstand) oder sie entfernten sich vom angestrebten Ziel. Dies betrifft Artenvielfalt und Landschaftsqualität, die Gütertransportintensität, den Anteil der Binnenschifffahrt an der Gütertransportleistung, den Anteil Fettleibiger an der Bevölkerung und den Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen. Auch im Bericht für 2010 bildeten diese Indikatoren, soweit dort bereits vorhanden, schon die Schlusslichter der Bilanz.

In Anpassung an neue Schwerpunkte enthält der Indikatorenbericht 2012 drei zusätzliche Indikatoren (aus den Bereichen Staatsverschuldung und Ressourcenschonung). Drei weitere Indikatoren - in den Bereichen erneuerbare Energien, Bildung, Kriminalität - wurden verändert. Darüber hinaus hat die Bundesregierung für zwei Indikatoren (Ausgaben für Forschung und Entwicklung, 18-24-Jährige ohne Abschluss) die politischen Ziele geändert.

Ergänzt wird der Indikatorenbericht durch einen Tabellenband (Daten zum Indikatorenbericht 2012), der im Internet unter destatis.de abgerufen werden kann. Ausgewählte Nachhaltigkeitsindikatoren zu Umwelt und Ökonomie werden im Online-Angebot von Destatis in der Zeit bis zum Erscheinen des nächsten Indikatorenberichts 2014 regelmäßig aktualisiert.

Die Regierung zeigt sich insgesamt zufrieden: Es gebe Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung, Politik und Gesellschaft stünden aber weiterhin vor großen Herausforderungen.

Der Fortschrittsbericht 2012 knüpft an die nationale Nachhaltigkeitsstrategie an, die vor zehn Jahren, im April 2002 von der Bundesregierung beschlossen wurde. Einbezogen wurden in diesen dritten Bericht Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Verbänden und Institutionen aus dem Dialog zur Nachhaltigkeit.


© nachhaltige entwicklung in deutchland 2012 q destatis

© grafik: destatis



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