Trotz Schließungen und angekündiger Stilllegungen von europäischen Hütten sowie Produktionskürzungen sehe sich die Aluminiumindustrie weiterhin in der Pflicht, ihre Gesamtemissionen zu reduzieren. "Diese Industrie hat in Europa seit 1990 bereits eine CO2-Reduktion von 50 Prozent erreicht, aber wir sind entschlossen, noch mehr zu tun", sagte de Schrynmakers. Hauptproblem bleiben nach seinen Angaben weiterhin die europäischen Strompreise, die einen gravierenden Wettbewerbsanteil für die europäischen Produzenten im Vergleich zu ihren globalen Wettbewerbern darstellten. Eine Kompensation dieser Kosten sei unabdingbar für eine Industrie, die die im Strompreis inkludierten CO2-Kosten nicht an ihre Kunden weiterreichen könne.
In diesem Zusammenhang ist es laut Verband auch essentiell, der dramatische Zunahme der Schrottexporte aus Europa Einhalt zu gebieten. Denn die Importeure aus anderen Weltregionen würden auf diese Weise eine europäische Schlüsselressource "erbeuten".
Die "Roadmap 2050" finden Sie auf der Webseite der EAA unter http://www.alueurope.eu/wp-content/uploads/2012/03/03_An-aluminium-2050-roadmap-to-a-low-carbon-Europe.pdf. (DJ/crb)

