Besonders hoch seien die Fluten in der Vergangenheit dann gewesen, wenn viel gefallener Schnee in den Bergen auf einmal geschmolzen und in den Fluss gespült worden sei. Weil es künftig insgesamt mehr Regen und weniger Schnee geben werde, trete dies aber seltener auf, meinte Moser. Allerdings dürfte es mehr leichte Hochwasser geben, weil der Niederschlag im Winter nicht mehr als Schnee gespeichert werde.
Das Bundesverkehrsministerium kommt in einer Studie zu dem Schluss, dass die Wassermenge des Rheins im Winter deutlich steigen wird. Während sich bis ins Jahr 2050 für die Sommer kein klarer Trend abzeichne, könnte der Wasserstand nach 2050 stärker schwanken. Die Zahl der Sommertage mit extremem Niedrigwasser könne um bis zu 30 Prozent steigen, was sich auf den Schiffsverkehr auswirken dürfte.

