Beispiele seien die großen Dürren in Ostafrika, der südlichen USA und Nordmexiko gewesen oder die außergewöhnliche Hurrikan-Saison im Nordatlantik. Auch die schlimmsten Fluten in Thailand seit 70 Jahren, die vielen tödlichen Tornados in den USA und die große Sommerhitze in Zentral- und Südeuropa gehörten zu den extremen Wetterereignissen.
Insgesamt habe die Auswertung der Klimaberichte gezeigt, dass der Trend zur globalen Erwärmung anhalte. So habe 2011 trotz La Niña zu den wärmsten 15 Jahren seit Beginn der Wetteraufzeichnung Ende des 19 Jahrhunderts gezählt. Bei La Niña erwärmt sich im Westpazifik die Meeresoberfläche, gleichzeitig kühlt sich das Wasser im Ostpazifik vor der südamerikanischen Küste ab.
«Jedes Wetterereignis, das derzeit passiert, ist Teil des sich verändernden globalen Umfeldes», sagte die stellvertretende NOAA-Leiterin Kathryn Sullivan laut der Mitteilung. «Dieser Jahresbericht liefert Wissenschaftlern und Bürgern eine Analyse, was passiert ist, damit wir alle uns darauf vorbereiten, was noch kommt.»

