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IPCC-Bericht: Klimawandel wird zu Extremwetter und mehr Armut führen (18.11.2011)

Bild: US Navy PDAddis Abeba/Kampala - Der weltweite Klimawandel wird bis Ende des Jahrhunderts immer häufiger zu Dürre- und Überschwemmungskatastrophen führen. Und wieder einmal sind die armen Länder besonders betroffen, wie aus einem Sonderbericht des Weltklimarats IPCC hervorgeht, der am Freitag (18.11.11) in der ugandischen Hauptstadt Kampala veröffentlicht wurde.

Nur wenige Tage vor Beginn des UN-Klimagipfels im südafrikanischen Durban wird der Weltgemeinschaft damit erneut bescheinigt, welche Auswirkungen ihr Nichthandeln auf die Zukunft der Erde haben kann.

Unter anderem erwarten die Experten eine Zunahme von Überschwemmungen etwa in den Slums von Nairobi und weitere Dürreperioden in der westlichen Sahelzone. Auch für kleineren Inseln im Pazifik, Atlantik und im Indischen Ozean sieht die Zukunft dem Bericht zufolge wegen des Anstiegs der Meeresspiegel alles andere als rosig aus: Dramatische Auswirkungen auf das Leben der Inselbewohner, die Landwirtschaft, die Wirtschaftslage und die Tourismusindustrie könnten die Folge sein.

In Europa wird die erwartete Erwärmung der globalen Durchschnittstemperatur um zwei bis fünf Grad bis 2100 ebenfalls durch zunehmende Hitzewellen spürbar sein, hieß es weiter. Während das erwartete Extremwetter aber in den Industrieländern vor allem riesige Kosten verursachen könnte, bezahlen es in den Entwicklungsländern viele Menschen mit dem Leben, heißt es in der Kurzfassung des IPCC-Reports «Managing the Risks of Extreme Events and Disasters to Advance Climate Change Adaptation» (SREX). Der Weltklimarat veröffentlichte zunächst nur eine Zusammenfassung für Politiker. Der gesamte Report soll erst im kommenden Februar erscheinen.


Quelle: dpa

© Bild: US Navy PD



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