Co2-Handel.de - Das Portal zum Emissionshandel und Klimaschutz
Sie sind hier: Home
Seite empfehlen

Durban soll Fahrplan zur CO2-Reduktion erreichen (14.11.2011)

Von der nächsten UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban sind keine großen Sprünge zu erwarten. Es sei abzusehen, dass in Durban weder globale rechtsverbindliche Klimaschutzziele festgelegt noch das Kyoto-Protokoll verlängert werde, sagte EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard bei einem Gespräch mit Journalisten in Brüssel. "Darum sagen wir, die anderen Länder müssen zumindest einem Fahrplan, einem Zeitplan zustimmen, so dass wir wissen, wann sie folgen werden", kündigte die Kommissarin an.

Vom 28. November bis 9. Dezember findet in Durban die nächste Klimakonferenz statt. Ursprünglich hatte die EU das Ziel, dort das im Jahr 1997 beschlossene Kyoto-Protokoll zu verlängern. Dieses verpflichtet derzeit fast 200 Länder, ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 jährlich um 5,2% zu reduzieren. Die USA hatten es allerdings nie ratifiziert, auch die Schwellen- und Entwicklungsländer müssen ihre Emissionen nicht verpflichtend reduzieren.

Japan, Kanada und Russland haben bereits angekündigt, keine Fortsetzung ab 2013 unterschreiben zu wollen. Die USA verlangen für weitere Klimavereinbarungen, dass auch China mit einbezogen wird. China verlangt umgekehrt verpflichtende Maßnahmen von den Industrieländern und dass den freiwillige Emissionsminderungen von Schwellen- und Entwicklungsländern im Rahmen der 1992 verabschiedeten Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) Rechnung getragen wird.

Gibt es in Durban gar keine Vereinbarungen, so "werden wir eine sehr ernste Situation haben", sagte Hedegaard auf Nachfrage von Dow Jones weiter. In einem Dow Jones vorliegenden Entwurf der Energie-Roadmap 2050, der noch vor Jahresende vorgestellt werden soll, bezweifelt die Kommission bereits die eigenen Klimaziele, wenn es weiterhin keine internationalen Vereinbarungen gibt. Ziel der EU ist es bisher, die CO2-Emissionen bis 2020 um 20% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren und bis 2050 um 80% bis 95%. (DJ/cla)


Quelle: djnewsletters.de / Dow Jones TradeNews Emissions


Ihr Partner für den CO2-Fußabdruck:

Ihr Partner für den CO2 Fußabdruck: klimAktiv


23.04.2014

''Teurer Spaß'' - Gabriel auf der Pekinger Automesse

Frühling und Sommer sind die beste Zeit für energetische Modernisierungen

Neues zum 1. Mai beim Energieausweis für Gebäude

Energetische Sanierung an niedersächsischen Hochschulen startet

Merkel prüft Tusk Vorschläge zu europäischer Energieunion

CO2 - Marktbericht vom 23.04.2014

22.04.2014

CO2 - Marktbericht vom 22.04.2014

Re-Co-Forschungsprojekt zeigt Energieeffizienzpotenziale auf

Agora Energiewende: Erneuerbare sind preiswerter als Atomstrom

AEE: Erneuerbare Energien stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland

«Focus»: Bundesrechnungshof für Auflösung des Klimafonds

China setzt auf deutsche Hilfe beim Energiesparen

Apple betont Fortschritte beim Umweltschutz

17.04.2014

Brazil Kicks Off Carbon Neutral Goal for FIFA World Cup

Österreichischer Umweltminister Rupprechter fordert Mobilitätswende für Europa

Kirchen betreiben in Deutschland bereits rund 2.000 Solaranlagen

Sachsen-Anhalt erlaubt Behörden Kauf von teuren Öko-Autos

Union setzt Ministerin Hendricks beim Klimaschutz unter Druck

CO2 - Marktbericht vom 17.04.2014