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Alge im Tank - neues Verfahren für Biodiesel (12.01.2012)

München/Garching - Treibstoff aus Algen könnte in der Zukunft bei der Lösung der Energieproblemen helfen. Forscher der Technischen Universität München haben eine neue Methode entwickelt, mit dem sich Bio-Öle aus Mikroalgen effektiv in Dieselkraftstoffe umwandeln lassen, wie die Uni am Mittwoch mitteilte.

Prof. Johannes Lercher und sein Team vom Department Chemie in Garching stellten ihr Verfahren in der Zeitschrift «Angewandte Chemie» vor. Versuche zur Herstellung von Bio-Treibstoff aus Algen laufen derzeit weltweit, da Algen fast überall angebaut werden können und besonders schnell wachsen - auch in Industrieabwässern.

Prof. Lercher und ein Mitarbeiter im Labor Bild: Battenberg/TUMDie bisherigen Ansätze zur Gewinnung von Öl aus Mikroalgen seien mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Unter anderem habe der entstehende Treibstoff einen zu hohen Sauerstoffgehalt und schlechte Fließeigenschaften bei niedrigen Temperaturen.

Die Münchner Wissenschaftler schlagen nun ein neues Verfahren vor, für das sie einen neuartigen Katalysator aus Nickel auf einem porösen Trägermaterial verwendeten. «Als Produkt entstehen gesättigte Kohlenwasserstoffe im Dieselbereich, die sich als hochwertige Kraftstoffe für Fahrzeuge eignen», sagte Lercher. Die Reste der Algen aus der Treibstoffproduktion könnten als Dünger für weiteres Algenwachstum verwendet werden.

Das Projekt wurde vom Luft- und Raumfahrtkonzern EADS unterstützt. Vor zwei Jahren war auf der Internationalen Luftfahrtmesse ILA in Berlin erstmals ein zweimotoriges Flugzeug mit Biokraftstoff aus Mikroalgen gestartet. Nun müssten Wege gefunden werden, die Energiegewinnung aus Algen auch wirtschaftlich zu machen, sagte EADS-Sprecher Gregor von Kursell.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf tum.de


Quelle: dpa

© Prof. Lercher und ein Mitarbeiter im Labor Bild: Battenberg/TUM



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