Berlin - Das Umweltbundesamt (UBA) hat am Mittwoch einen drei Millionen Euro schweren Schaden durch Betrugsangriffe auf den Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten bestätigt. Von 2000 Zertifikate-Nutzern hätten sieben auf E-Mail-Anfragen der Betrüger reagiert. Das hätten die Ermittlungen der Deutschen Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes (DEHSt) ergeben, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Press-Agentur dpa.
Dabei wurden von ihnen - wie beim Phishing im Online-Banking bekannt - von den Betrügern Konto-Zugangsdaten von den Nutzern erfragt. Um einen typischen Hacker-Angriff auf die Internet- Plattform habe es sich damit nicht gehandelt. Abgewickelt worden sei das über ein dänisches Konto, wie es hieß. Betroffen seien 250 000 Zertifikate im aktuellen Börsenwert von 12 Euro je Stück.
Die «Financial Times Deutschland» hatte über einen groß angelegten Datendiebstahl und Hacker-Angriff auf den Emissionshandel berichtet. Die betroffenen Behörden bearbeiteten derzeit ihre Sicherheitssysteme. Der Rechtehandel über Broker oder die Energiebörse EEX sei zwar nicht beeinträchtigt. Die dabei notwendigen Eintragungen in amtliche Datenbanken seien aber derzeit unmöglich.
Im Emissionshandel wird der nach EU-Recht in den einzelnen Mitgliedsstaaten zulässige nationale Höchstausstoß von Kohlendioxid auf die Kraftwerksindustrie und andere Industriezweige verteilt. Wer aufgrund einer höheren Produktion mehr CO2-Emissionsrechte benötigt, kann sie sich bei anderen Marktteilnehmern ersteigern.
02.09.2010
«Süddeutsche»: Umweltministerium rügt Atomgutachten
UN erwarten erste Geldmittel für Klimaschutz
Klimawandel begünstigt Hurrikan-Entstehung
Koalition will Atomfrage am Sonntag abräumen
Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
Es fehlt ein faires und grünes Handy : Germanwatch fordert mehr Nachhaltigkeit
Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild
Autoexperten: Industrie könnte viel klimafreundlichere Pkw bauen
01.09.2010
Mark-E steigt in Windkraftnutzung ein
Studie: Versorger suchen Partner für Smart Energy
Verbände: Erhöhung der Energiesteuer für energieintensive Betriebe ist Fehlentscheidung
Greenpeace setzt Klimaforschung in der Arktis fort
dena: Ausbau europäischer Stromnetze für Erneuerbare Energien dringend notwendig
EIB: First carbon credits from wind farms in Estonia and Lithuania
Umweltminister: Die Zukunft liegt in klimafreundlicher Entwicklung
Längere Laufzeiten bringen keine Vorteile für den Klimaschutz
31.08.2010
Phoenix Solar AG realisiert 2,2 Megawatt Solarpark in der Slowakei
EEX-Transparenzplattform liefert Daten zu kleinen EEG-Anlagen
Russland will erstes JI-Track-2-Verfahren bewilligen lassen
2G Bio-Energietechnik AG erzielt Rekord-Auftragseingang mit KWK-Anlagen
Merkel will schnelle Atom-Entscheidung
Entwicklung von Megastädten lässt Elektroautomarkt einen Gang zulegen
Kraftwerksmesse Power Plant Technology richtet sich neu aus
30.08.2010
Klimaforscher: Wetterextreme werden zunehmen
Regierung uneins über Atomlaufzeiten
Kontrollorgan empfiehlt Klimarat IPCC grundlegende Reform
BDI: Wirtschaft hält Klimaschutzzusagen ein
Merkel: Atom-Gewinnabschöpfung für Ökoenergien
29.08.2010
Gutachter für bis zu 20 Jahre längere AKW-Laufzeiten / Merkel: 10 bis 15 Jahre vernünftig
Röttgen kritisiert Kürzung bei Gebäudesanierung
75-Watt-Glühbirnen werden aus Europa verbannt
27.08.2010
Merkel dringt auf massiven Stromnetzausbau
Atom-Debatte: DIW gegen freiwilligen Beitrag
NABU zu CCS: Bei CO2-Deponierung Mensch und Natur schützen
Die wichtigsten Niedrig-Energie-Szenarien - ein Vergleich
Energiemodelle sind in Ministerien eingetroffen
Schwächelnde BlueNext trennt sich von CEO Serge Harry
Fußabdruck von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos besser als erwartet
Forscher: LED-Lampen lassen Stromverbrauch nicht sinken
26.08.2010
VCD kritisiert Entwurf für Verbrauchskennzeichnung PKW: 'Mogelpackung'
Merkel will Zusatzbelastung für Atomwirtschaft
Gutachten voraussichtlich mit niedrigeren Ökostrom-Zielen
Sarkozy will für G20 eigenständiges Sekretariat und mehr Klimapolitik
Smart Grid, Smart Meter - Smarte Energiekunden?
Energiemanagement von Gebäuden mit Hilfe der Wettervorhersage
Wissenschaftler: Geo-Engineering kann den Anstieg der Meere nicht verhindern
EU-Kommission plant Neuregelung für HFC-23-Minderungsprojekte