Seit Januar 2010 bietet die Bundesrepublik Deutschland jährlich 40 Millionen Emissionsberechtigungen (EUA) zur Versteigerung an. Die Auktionen werden in den Jahren 2010 und 2011 wöchentlich am Spot- und Terminmarkt der Leipziger Energiebörse EEX (European Energy Exchange) durchgeführt.
Zwischen April und Juni 2010 wurden insgesamt 11.310.000 Emissionsberechtigungen (EUA) im Gesamtwert von 169.900.500 Euro versteigert. Dies entspricht einem volumengewichteten Durchschnittserlös pro Berechtigung in Höhe von 15,02 Euro. Damit lag die Abweichung der Zuschlagpreise von den ebenfalls volumengewichteten Handelspreisen der Leitmärkte in London (ECX) und Paris (BlueNext) im Berichtszeitraum bei -0,9 Cent (-0,009 Euro) bzw. -0,058 Prozent.
Die Versteigerungen konnten damit wie bereits zwischen Januar und März 2010 nahezu parallel zum relativ volatilen Gesamtmarkt durchgeführt werden. Wesentliche Garanten für diesen Erfolg sind die hohe Frequenz von wöchentlich jeweils einer Versteigerung am Spot- und Terminmarkt sowie die weitestgehende Nutzung etablierter Sekundärmarktstrukturen. Im Einklang mit der positiven Gesamtmarktentwicklung lag der Durchschnittserlös pro Berechtigung im Berichtszeitraum 2,01 Euro bzw. 15,45 Prozent über dem entsprechenden Vorquartalswert.
Von der Gesamtversteigerungsmenge entfielen 7.410.000 Emissionsberechtigungen im Gegenwert von 111.919.500 Euro (Durchschnittspreis 15,10 Euro) auf den Terminkontrakt (MidDec2010) und 3.900.000 Emissionsberechtigungen im Gegenwert von 57.981.000 Euro (Durchschnittspreis 14,87 Euro) auf Spotmarkt-Auktionen.
Weitere Details finden Sie im Quartalsbericht für das 2. Quartal 2010 auf den Seiten der DEHSt (Bild oben anklicken).

