"Da sich nun das zentrale Register in Stellung bringt und mit Juni implementiert wird, fällt ein wesentlicher Bestandteil der ECRA weg. Nun haben wir intern entschieden, dass wir die Kundenbetreuung nicht mehr machen wollen - dies wird das Umweltbundesamt übernehmen", sagte ECRA-Geschäftsführer Wolfgang Aubrunner zu Dow Jones.
Das österreichische Emissionshandelsregister wird bislang im Auftrag des Umweltministeriums vom Umweltbundesamt und ECRA gemeinsam geführt. Das Umweltbundesamt fungiert als Schnittstelle zu nationalen und internationalen Behörden, ihm obliegt als Registerstelle auch die Gesamtverantwortung und die Führung des Registers. Die ECRA ist für den operativen Betrieb des Emissionsregisters verantwortlich und Ansprechpartner und Servicestelle für die Konteninhaber.
In Deutschland wird sich durch die Einführung des Unionsregisters jedoch nichts ändern, hieß es von der Deutschen Emissionshandelsstelle DEHSt. "In Deutschland bleibt alles beim alten, die DEHSt ist weiterhin für die Betreuung der Konten im deutschen Teil des Unionsregisters zuständig", so ein Sprecher. (DJ/jum)
