Die CO2-Handelsabteilung der Bank UniCredit/ HypoVereinsbank hat Marktteilnehmer zu einer erhöhten Aufmerksamkeit beim Kauf von sCERs aufgefordert.
Deutsche Unternehmen der Wind- und Biogasbranche setzen zunehmend auf den Export.

Was: 11. Berliner Energietage mit 47 Veranstaltungen zu Energieeffizienz und Klimaschutz
Wann: 10. - 12. Mai 2010
Wo: Berlin
Erlangen/München - Der Technologiekonzern Siemens hat seinen bislang größten europäischen Rahmenvertrag für Photovoltaik-Anlagen an Land gezogen. Siemens Energy baue für den norwegischen Versorger Statkraft Solaranlagen in Italien mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Erlangen mit.
Der weltweite Wandel - klimatisch als auch sozioökonomisch - zwingen auch die Schweiz zu einer nachhaltigen Wassernutzung. Das nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61) will gemeinsam mit den Hauptakteuren aus der Praxis wissenschaftliche Grundlagen und Lösungen dafür erarbeiten. Am 4. und 5. März trafen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Solothurn zum Startschuss für die Forschungsarbeiten.
Stuttgart - Zu Forschungszwecken erledigen städtische Ämter ihre Fahrten demnächst CO2-frei mit Elektrorollern aus der EnBW Testflotte. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster hat heute (10.3.) 25 Elektroroller von der EnBW für den Fuhrpark der Landeshauptstadt in Empfang genommen. Überreicht wurden die Elektroroller eines Schweizer Herstellers von Christian Buchel, Chief Operating Officer der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, und Dr. Wolfgang Bruder, Vorstandsvorsitzender der EnBW Regional AG.
Plans to step up EU funding to develop innovative low-carbon technologies to help cut greenhouse gas emissions by 20% by 2020 were welcomed in a resolution approved by Parliament on Thursday. MEPs want the EU funding to develop applications for these technologies over the next 10 years, but also acknowledge that additional private, public and EU resources will be needed to hit the target.
The European Commission welcomes the adoption today at the United Nations in Geneva of the first international regulation on safety of both fully electric and hybrid cars. This landmark decision will facilitate the early introduction of safe and clean electric cars onto our roads. The technical regulation adopted today at the United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) ensures that cars with a high voltage electric power train, such as hybrid and fully electric vehicles, are as safe as conventional cars. Hybrid and electric cars are increasingly available on the market and are very promising in terms of making road transport clean and energy-efficient.
Berlin - Vor einem erneuten Einknicken der Bundesregierung vor den Interessen der Autoindustrie, warnt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH). Die DUH fordert klimaverträgliche CO2-Grenzwerte für Kleinlaster und Transporter ab 2012 und ein zügiges Ende der Ausnahmeregelungen für den wachsenden Markt der sogenannten leichten Nutzfahrzeuge.
Brüssel - Deutschland wird ein wichtiges EU-Klimaziel voraussichtlich übererfüllen. Demnach soll der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix nicht wie geplant bis 2020 auf 18 Prozent, sondern auf 18,7 Prozent ansteigen, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Deutschland könnte damit einen Teil seines Überschusses beispielsweise an Italien verkaufen, sagte die Sprecherin von Energiekommissar Günther Oettinger.
Paris - Frankreich fordert bereits für das kommende Jahr die Einführung einer Devisensteuer zugunsten des Klimaschutzes. «Wir brauchen innovative Finanzierungsmöglichkeiten, um den Kampf gegen den Klimawandel führen zu können», sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy auf einer eintägigen internationalen Konferenz zum Schutz der Urwälder am Donnerstag in Paris.
Die neue EU-Klimaschutz-Kommissarin Connie Hedegaard stellte im Europaparlament am Dienstag den Vorschlag für eine Strategie nach dem gescheiterten Gipfel von Kopenhagen vor. Insbesondere geht es der Kommission darum, die in der (rechtlich nicht verbindlichen) „Kopenhagener Vereinbarung" enthaltenen Zusagen in die Tat umzusetzen und Finanzmittel für die Entwicklungsländer zu mobilisieren. EU-Abgeordnete mahnten in der Debatte eine genauere Analyse des Scheiterns des Kopenhagener Gipfels an.
Frankfurt/Main - Angesichts des fortschreitenden Artensterbens hat der NABU an Bund und Länder appelliert, den wirtschaftlichen Wert intakter Ökosysteme stärker in den Blickwinkel zu rücken. "Der Schutz der Natur darf nicht länger als lästiger Kostenfaktor betrachtet werden. Intakte Lebensräume sind Gratis-Dienstleister für gesunde Luft, sauberes Wasser und Böden. Anstatt sie zu erhalten, werden sie zerstört.
New York - Nach Kritik am Weltklimarat IPCC bekommt das Gremium nun einen Aufpasser. Künftig soll eine Gruppe von Forschern die Arbeit der anderen Gruppe von Forschern überprüfen. UN- Generalsekretär Ban Ki Moon hat dazu am Mittwoch (Ortszeit) den InterAcademy Council (IAC) als Berater des Weltklimarates engagiert. «Er wird alle Maßnahmen völlig unabhängig von den Vereinten Nationen überprüfen», sagte Ban. Dem IAC mit Sitz in Amsterdam gehören unter anderem die Präsidenten der Akademien der Wissenschaft von mehr als zwölf Ländern an.
Berlin - Wie kein anderer Energiekonzern setzt E.ON in Deutschland weiter auf klimaschädliche Investitionen in neue Kohlekraftwerke. Entgegen dem allgemeinen Trend will E.ON auch in den nächsten Jahren gleich an vier Standorten neue klimaschädliche Steinkohlekraftwerke bauen.
Düsseldorf - Eon-Chef Wulf Bernotat nimmt mit einer gemischten Bilanz 2009 Abschied vom größten deutschen Strom- und Gaskonzern: Erstmals seit seinem Amtsantritt vor sieben Jahren verzeichnete das Unternehmen bedingt durch die tiefgreifende Wirtschaftskrise und fallende Gaspreise beim Umsatz und Gewinn leichte Rückgänge. Bernotat zeigte sich dennoch zufrieden. Die Rezession habe zwar die Geschäfte beeinträchtigt, aber Eon befinde sich auf Kurs.
Wirtschaft und Informationsgesellschaft sind auf die schnelle Internet-Kommunikation angewiesen. Zwar rasen die Daten bereits als Licht codiert durch Glasfasern, doch verarbeitet werden sie elektronisch. Diese Übersetzungsarbeit an der Nahtstelle kostet Zeit und teure Energie.
Nachdem die Zahl der Biogasanlagen in Deutschland zunächst kontinuierlich zugenommen hatte, brach der Markt im Jahr 2008 um 80 Prozent ein. Grund dafür war das Zusammentreffen mehrerer ungünstiger Faktoren – von der globalen Finanzkrise über steigende Preise für Energiepflanzen bis hin zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Ein neues lang anhaltendes Minimum der Sonnenaktivität würde den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen nur geringfügig verlangsamen. Nach einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Magazins „Geophysical Research Letters“, würde die Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts um höchstens 0,3 Grad Celsius geringer ausfallen, als nach Szenarien weiterhin zunehmender Emissionen zu erwarten ist. Der Temperaturanstieg würde damit um weniger als zehn Prozent vermindert.
Die 2G-Bio-Energietechnik AG (2G), einer der führenden deutschen Hersteller von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, setzt ihren Wachstumskurs fort. Nach ersten vorläufigen Zahlen wurden mit einem Rekordumsatz von circa 50 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2009 (Vj.: 21,2 Mio. EUR) sowohl die eigenen Planungen als auch die Markterwartungen deutlich übertroffen. Der Vorstand geht deshalb davon aus, auch bei den Ergebniskennziffern die Schätzungen der Analysten zu toppen.
"Grüne Jobs": Sie zeigen, dass sich Wirtschaftswachstum und Klima- und Umweltschutz nicht ausschließen. Das DIW Berlin hat jetzt nachgerechnet – und die Untersuchung zum "grünen" Arbeitsmarkt zeigt: Der Umwelt- und Klimaschutz hat tatsächlich ein hohes Beschäftigungspotential in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie des DIW Berlin waren im Jahr 2006 bereits 1,8 Millionen Beschäftigte direkt und indirekt für den Umweltschutz tätig.
Stuttgart. Regenerativer Strom aus der Kraft der Sonne ist bei der EnBW weiter auf dem Vormarsch. In Ulm- Eggingen baut die EnBW Erneuerbare Energien GmbH auf einer ehemaligen Deponiefläche einen der größten Solarparks in Baden-Württemberg. Der Solarpark mit einer Leistung von 6,5 Megawatt soll im Juni 2010 ans Netz gehen und jährlich rund 6,9 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit können etwa 1970 Haushalte versorgt und rund 3990 Tonnen CO2 eingespart werden.
Brüssel - Der Bund darf nach einer Entscheidung der EU-Kommission ein Klimaschutzprojekt im Stahlwerk von ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt mit 30 Millionen Euro fördern.
Berlin - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will der vom Klimawandel und Hochwasser bedrohten Inselgruppe Malediven mit Umweltschutz-Maßnahmen helfen. Mit dem Staatspräsidenten der Malediven, Mohamed Nasheed, vereinbarte er am Dienstag in Berlin, umweltpolitisch enger zusammenzuarbeiten.
In der Modellregion Rhein-Ruhr startet heute (09.03.2010) das Projekt E-Mobil NRW, in dem der Einsatz von Elektrofahrzeugen für private und betriebliche Nutzungen erprobt und eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden soll. Die operative Phase des Projektes dauert bis Juni 2011.
Ökosysteme, Gesellschaft und internationale Konferenzen haben eines gemeinsam: Ihre Entwicklung wird von vielen Individuen bestimmt, die miteinander interagieren. Chaitanya Gokhale und Arne Traulsen vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie konnten nun zeigen, dass mit wachsender Zahl von Interakteuren und Strategien auch mehr Gleichgewichtszustände möglich sind, an denen alle Beteiligten das für sie unter diesen Umständen Bestmögliche erreicht haben.
Der Verbrauch an Primärenergieträgern betrug in Deutschland 2009 nur 13 341 Petajoule (PJ) oder 455,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das waren 6 Prozent weniger als 2008. Damit fiel der Energieverbrauch in Deutschland, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in ihrem jetzt erschienenen Jahresbericht 2009 mitteilt, auf das niedrigste Niveau seit Anfang der 1970er Jahre.
Sauerstoff-Isotope in Muscheln könnten nach Ansicht von Forschern das detaillierteste Bild über den Klimawandel zeichnen. Zu diesem Schluss kommt ein Paläontologen-Team der University of Sasketchwan in Saskatoon nach der Untersuchung von Muscheln, die in Island im Sediment gefunden wurden. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences berichten die Forscher über ihre Erkenntnisse.
Straßburg - Der Abschluss eines Weltklimavertrags könnte sich nach Einschätzung von EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard weiter verzögern. Zwar wäre die EU bereit, Ende dieses Jahres auf der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancun Mexiko ein weltweit verbindliches Übereinkommen abzuschließen, hieß es in einem Strategiepapier, das Hedegaard am Dienstag in Straßburg vorlegte.
Über 155.000 Tonnen zum Teil gefährlichen Elektroschrotts werden jährlich aus Deutschland ins außereuropäische Ausland exportiert, darunter allein rund 50.000 Tonnen PC- und Fernseh-Bildschirme, die neben Metallen auch flammhemmende Bromverbindungen wie gefährliche polybromierte Diphenylether (PentaBDE) enthalten können. Selbst defekte Geräte werden zum Teil als „noch funktionstüchtig“ umdeklariert, meist nach Asien und Afrika verschifft und dort nur selten umweltgerecht recycelt. Dies ergab eine neue Studie für das Umweltbundesamt (UBA), die am Donnerstag (04.03.10) auf der CeBIT in Hannover vorgestellt wurde.
Die Gebäude in der Schweiz sollen klimafreundlicher werden. Bund und Kantone fördern deshalb in den nächsten zehn Jahren Gebäudesanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Die nötigen Rechtsgrundlagen hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. März 2010 in Kraft gesetzt. Der Bund hat zudem mit den Kantonen eine Vereinbarung zum Gebäudeprogramm unterzeichnet.
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor der UN- Klimakonferenz in Mexiko im November vor einem Stillstand in dem weltweiten Klimaschutzbemühungen gewarnt. «Deutschland wird weiter für bindende Ziele eintreten, die Europäische Union auch. Aber ob wir innerhalb von acht Monaten oder neun Monaten Indien und China davon überzeugen können, das weiß ich nicht», sagte Merkel am Montag nach einem Gespräch mit dem Präsidenten der Malediven, Mohamed Nasheed, in Berlin.
EUA-Dec10 (ICE):
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EUR 13.00 | EUR 13.07 | EUR 13.60 | EUR 13.30 | EUR + 0.30 |
EUA-Spot (BlueNext):
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CER-Spot:
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Pretoria/Hamburg - Die südafrikanische Regierung hat ihren Tourismusminister Marthinus van Schalkwyk für den Posten des UN- Klimachefs nominiert. Er habe unter anderem als ehemaliger Umweltminister Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt, teilte das Präsidialamt in Pretoria am Montag mit.
Paris - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat massive internationale Finanzhilfen für Investitionen in die Atomenergie gefordert. «Die Weltbank und die Entwicklungsbanken müssen sich ernsthaft bei der Finanzierung der zivilen Nuklearenergie engagieren», sagte Sarkozy am Montag anlässlich einer internationalen Konferenz über den Zugang zu Atomenergie in Paris.
Berlin - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die Kürzung von Fördermitteln für den Einbau Erneuerbarer Wärme-Technologie durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags scharf. Dieser hatte Ende vergangener Woche die Mittel für das Marktanreizprogramm, aus dem u.a. Zuschüsse für Solarthermieanlagen, Holzpelletheizungen oder Wärmepumpen gezahlt werden, um 19,5 Millionen Euro gekürzt und weitere 115 Millionen des Budgets unter Haushaltsvorbehalt gestellt.
Bayerische Börse included as first carbon exchange worldwide LH CERs as of 17 February at its new carbon exchange - greenmarket - due to a new voluntary agreement from 2009 among all EU Member States, inititated by the German Emissions Trading Authority (DEHSt). The former deadlock has been overcome. This offers the possibility to identify not sustainable developed large hydro projects clearly because for those project it might be difficult to apply for a new approval under the new voluntary agreement.
Berlin - Für die Integration der erneuerbaren Energien in Deutschland muss die Stromspeicherkapazität erhöht werden. Stromspeicher haben eine große energiewirtschaftliche Bedeutung, weil sie Strom aus schwankenden Quellen wie Wind- und Sonnenkraft ins Netz integrieren und die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland erhöhen. Deshalb befürwortet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) den geplanten Bau eines neuen Pumpspeicherwerks im Südschwarzwald. Das geht aus einem Gutachten hervor, das die dena im Auftrag der für den Bau verantwortlichen Schluchseewerk AG erstellt hat.
München - Das bayerische Umweltministerium verlangt eine «vollständige und unbefristete» Steuerbefreiung für Elektro-Autos. Die Halter sollten keine Kfz-Steuer und über Jahre hinweg auch keine Stromsteuer zahlen, verlangt Umweltminister Markus Söder (CSU) in einem Strategiepapier zur Elektromobilität, das dem «Münchner Merkur» (Montag) vorliegt.
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich im Gegensatz zu Umweltminister Norbert Röttgen (beide CDU) derzeit nicht auf einen möglichen Endzeitpunkt für die Atomenergie festlegen.
Wenn die Kulturhauptstadt Ende 2010 zu Ende geht, plant das Ruhrgebiet ein neues Großprojekt mit bundesweiter Ausstrahlung: Mitten im ehemaligen Kohlerevier soll eine 50 000- Einwohner-Stadt mit allen derzeitigen technischen Möglichkeiten zur Ökostadt umgebaut werden.
In seiner nächtlichen Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass für die internationale Klimafinanzierung bis 2012 jährlich durchschnittlich 420 Millionen bereitgestellt werden sollen. Germanwatch kritisiert, dass der größte Teil dieser Gelder bereits vor Jahren schon einmal in anderem Zusammenhang versprochen wurde. Damit wird das von der Bundeskanzlerin in Kopenhagen gemachte Versprechen von neuen und zusätzlichen Mitteln nur zu einem viel zu kleinen Teil eingelöst.
München - Klaus Töpfer wird Berater der Wüstenstrom- Initiative Desertec. Wie die Industrieinitiative am Freitag in München mitteilte, soll der ehemalige Bundesumweltminister und Leiter des UN-Umweltprogramms das Projekt vor allem in politischen und gesellschaftlichen Fragen beraten und für Unterstützung in Afrika und dem Nahen Osten werben.
Die Kommission hat heute (04.03.10) 43 große Energieprojekte ausgewählt, die erheblich zur wirtschaftlichen Erholung in der EU beitragen und die Sicherheit der Energieversorgung durch den Aufbau grenzübergreifender Infrastrukturen erhöhen. Mit dem heutigen Beschluss gewährt die Kommission Finanzhilfen in Höhe von 2,3 Milliarden Euro für 31 Gas- und 12 Stromprojekte. Dies ist der zweite Finanzierungsbeschluss im Rahmen eines Konjunkturpakets im Umfang von 4 Milliarden Euro. Dies ist der größte Betrag, den die EU je für Energieinfrastrukturen ausgegeben hat.
Das Bundesumweltministerium (BMU) hat mit seinem Marktanreizprogramm im Jahr 2009 einen Förderrekord im Bereich der Erneuerbaren Energien erreicht. Diese Finanzierungen haben den Ausbau der Erneuerbaren Energien - auch in Zeiten der Finanzkrise - weiter unterstützt und insgesamt Investitionen in Höhe von 3 Milliarden Euro ausgelöst.
Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) im Jahr 2009 gegenüber 2008 um etwa 80 Millionen Tonnen gesunken (minus 8,4 Prozent). Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis Ende 2009 danach um 28,7 Prozent gesenkt. Insbesondere im Industriebereich und im verarbeitenden Gewerbe gingen die Emissionen um 20 Prozent zurück.
Hannover - Moderne Technik spielt aus Sicht von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz. Ohne deren Einsatz seien die notwendigen Verbesserungen nicht möglich, sagte Röttgen am Freitag auf der Cebit in Hannover. Als Beispiel nannte er intelligente Stromnetze, um den Verbrauch besser zu steuern.
Am EEX Spotmarkt für CO2-Emissionsberechtigungen (EUA) wurden im Februar insgesamt 1.995.499 EUA gehandelt. Davon entfielen 795.499 EUA auf den Spothandel am Sekundärmarkt (Vorjahresmonat: 434.482 EUA). Der Carbix (Carbon Index) schwankte im Laufe dieses Zeitraums zwischen 12,48 Euro/EUA und 13,53 Euro/EUA.
Washington - Aus dem Meeresgrund unter der Ostsibirischen See entweicht deutlich mehr Methan als bislang angenommen. Beinahe acht Teragramm also etwa acht Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form des klimarelevanten Gases gelangen dort pro Jahr aus dem Meer in die Atmosphäre, berichtet eine internationale Forschergruppe um Natalia Schachowa von der University of Alaska in Fairbanks im Fachjournal «Science» (Bd. 372, S. 1246). Das entspricht etwa jener Menge Methan, die bisher für den gesamten Ozean angenommen wurde. Diese bedeutsame Methanquelle müsse in aktuelle Klimamodelle einbezogen werden, betonen die Forscher.
12.03.2010
Bank warnt vor ‚CER Recycling’ der ungarischen Regierung
Dena bietet Exporthandbücher: Auslandsmärkte für Wind und Biogas erschließen
10.-12.05.10: Berliner Energietage
Siemens baut in Italien Solaranlagen
Schweizer Forscher suchen globale Lösungen für nachhaltige Wassernutzung
Stuttgarts Bedienstete ab sofort per E-Roller unterwegs
11.03.2010
MEPs back fresh EU money to develop low-carbon technologies
Car safety: European Commission welcomes international agreement on electric and hybrid cars
Umwelthilfe: Bundesregierung zeigt bei Kleinlastern wieder ein Herz für Klimakiller
EU: Deutschland wird wahrscheinlich EU-Klimaziel übertreffen
Sarkozy will Devisensteuer für Klimaschutz ab 2011
Klima: Kommission präsentiert Post-Kopenhagen-Strategie im Europaparlament
NABU: Zerstörung von Mooren, Wäldern und Auen kostet Millionen und untergräbt Klimaziele
Weltklimarat IPCC bekommt Kontrollgremium
10.03.2010
Klima-Allianz kritisiert Investitions-Vorhaben von E.ON: riskant für Klima und Anleger
Krise dämpft Eon-Geschäfte - Bernotat geht
Optische Chips reduzieren Internet-Energieverbrauch
Frost & Sullivan: Deutschland bleibt führend bei Biogasanlagen
PIK-Studie: Ruhende Sonne würde globale Erwärmung kaum abschwächen
KWK-Hersteller 2G Bio-Energietechnik AG hat 2009 Umsatz verdoppelt
DIW: Fast jeder zwanzigste Arbeitnehmer arbeitet im 'grünen Bereich'
EnBW baut 6,5 MW großen Solarpark in Ulm-Eggingen
09.03.2010
EU-Kommission erlaubt Beihilfe für Klimaschutzprojekt bei ArcelorMittal
Röttgen prüft Hilfe für klimabedrohte Malediven
Wuppertal Institut erforscht private und betriebliche Nutzung von Elektrofahrzeugen
Interaktion von Individuen als Hoffnungsschimmer für das Weltklima?
Energieverbrauch 2009 so niedrig wie vor 40 Jahren
EU: UN-Klimavertrag könnte doch erst 2011 kommen
Studie: Export alter Elektrogeräte schadet globalem Klima- und Umweltschutz
08.03.2010
Schweiz: Bundesrat ebnet Weg für klimafreundliche und energieeffiziente Gebäudesanierungen
Merkel warnt vor Stillstand im Klimaschutz
Südafrika nominiert Tourismusminister zum UN-Klimachef
Sarkozy fordert Finanzhilfe für Atomindustrie
BEE: Regierungskoalition konterkariert ihre Bekundungen zu Erneuerbaren Energien
Greenmarket: Trading Large Hydro-CERs on carbon exchanges
dena-Gutachten: Deutschland braucht Stromspeicher
Bayern will Steuerfreiheit für Elektro-Autos
06.03.2010
Merkel will sich bei Atomlaufzeiten nicht festlegen
Ruhrgebiet plant Ökostadt für 50 000 Menschen
05.03.2010
Germanwatch kritisiert:Koalition verwässert Klimaversprechen der Bundesregierung
EU: Zweiter Teil des 4-Milliarden-Euro-Pakets geht an 43 Gas- und Stromprojekte
Das Jahr 2009 brachte einen Förderrekord bei Erneuerbaren Energien im Wärmebereich
Klimaschutz: Treibhausgasemissionen im Jahr 2009 um 8,4 Prozent gesunken
Röttgen: Hightech entscheidend für Klimaschutz
EEX Handelsergebnisse für CO2-Emissionsrechte im Februar
Methangas blubbert aus dem sibirischen Meeresgrund